Wirtschaft und Arbeitsmarkt unterliegen einem kontinuierlichen Wandel, der Unternehmen vor immer neue Herausforderungen stellt. Die Rasanz der Entwicklungen, gesellschaftliche Veränderungen und neue Technologien beeinflussen nicht nur Arbeitsstrukturen und
-komplexität, sondern auch Selbstverständnis und Wertevorstellungen von Arbeitnehmern. So steigt auf der einen Seite der Bedarf an selbstständigen, verantwortungsbewussten und handlungsfähigen Mitarbeitern – während auf der anderen Seite Generationen heranwachsen, in deren Werteverständnis Selbstverwirklichung und Work-Life-Balance klassische Leistungsziele ablösen. Die Kombination aus zunehmend freien Arbeitsstrukturen und einer Arbeitseinstellung, in der Leistungsbereitschaft nicht mehr selbstverständlich im Mittelpunkt steht, führen dazu, dass die Arbeitsmotivation zu einem hochrelevanten Parameter hinsichtlich des Unternehmenserfolgs wird.

 

POSITIVE EFFEKTE DER MITARBEITERMOTIVATION

Um zu klären, in welcher Weise Arbeitsmotivation den Erfolg eines Unternehmens positiv beeinflussen kann, wollen wir den Begriff Motivation zunächst einmal genau definieren.

„Motivation“ leitet sich aus dem lateinischen Begriff „motivus“ ab, welcher sich aus dem Verb movere (bewegen, anregen, antreiben, beeinflussen) und dem Suffix -ivus (erklärt einen Zustand – hier den Zustand der Fähigkeit) zusammensetzt. Zusammen genommen ergibt sich hieraus sinngemäß „die Fähigkeit, etwas zu bewegen oder anzutreiben“. Heute (beispielsweise in der Psychologie) gebräuchliche Definitionen des Wortes Motivation sind etwas weiter gefasst als die reine Wortherkunft und schließen auch die zugehörigen Prozesse mit ein, die über die reine Fähigkeit hinaus gehen:

„Motivation ist die Richtung, Intensität und Ausdauer einer Verhaltensbereitschaft hin zu oder weg von Zielen.“

Elementar ist dabei vor allem, dass Motivation also kein Verhalten an sich definiert, sondern die Bereitschaft dazu. Hieraus lässt sich ableiten, dass Motivation ein Faktor ist, der das Verhalten eines Menschen beeinflusst. Eine steigende Anzahl von psychologischen Studien zum Thema „Arbeitsmotivation“ zeigt nicht nur die enorme Relevanz dieses Erfolgsfaktors, sondern auch die ganze Vielfalt an positiven Effekten, die ein hohes Maß an Motivation für ein Unternehmen mit sich bringt. Forschungsdaten aus verschiedenen Studien zeigen deutlich, dass Motivation noch so viel mehr bedeutet, als „Wer seinen Job gerne macht, schafft auch mehr“ :

  • Höhere Arbeitsleistung und Effizienz
  • Steigerung von Kreativität und Innovationen
  • Weniger Fehlverhalten und Arbeitsunfälle
  • Weniger Fehlzeiten
  • Höhere Mitarbeiterbindung

Die positive Beeinflussung des Mitarbeiterverhaltens mittels Motivation wirkt sich schlussendlich natürlich auf das gesamte Unternehmen aus:

  • Steigerung von Produktivität und Profitabilität
  • Wachstum und Wettbewerbskraft
  • Fachkompetenz
  • Zufriedenheit und Bindung von Kunden
  • Einsparungen in vielen Bereichen

Offenbar lohnt die Auseinandersetzung mit der Motivation von Mitarbeitern also in vielerlei Hinsicht … und löst so veraltete oder schlicht unzutreffende Haltungen wie „Motivation hat man oder hat man nicht“, „Die Mitarbeiter werden doch für ihre Arbeit bezahlt, also müssen sie auch leisten“ oder gar „Für Motivation ist kein Geld da“ hoffentlich schon bald ab.

 

MITARBEITERMOTIVATION: EINFLÜSSE UND FAKTOREN

In der Arbeitswelt steht in diesem Zusammenhang also die Frage im Raum, wie das Verhalten von Mitarbeitern mittels Motivation zielführend beeinflusst werden kann. Eine erste Antwort darauf ist tatsächlich, dass es DIE eine Antwort, die für jedes Unternehmen gleichermaßen funktioniert, nicht gibt.
So unterschiedlich wie Tätigkeitsfelder, Mitarbeiter, Projekte, Kunden und Auftraggeber von Unternehmen sind, so unterschiedlich und individuell sind auch die Maßnahmen, die zu einer nachhaltigen Mitarbeitermotivation führen können. Ideen und Ansätze gibt es hierzu ebenfalls entsprechend zahlreich – doch wie findet man die passenden Maßnahmen? Um einen geeigneten Ausgangspunkt zur Beantwortung dieser Fragestellung zu erreichen, ist es hilfreich, im ersten Schritt herauszufinden, welche Faktoren die Motivation von Mitarbeitern maßgeblich beeinflussen. Hierbei unterscheiden wir zwischen äußeren und inneren Einflüssen, die sich auf die Motivation eines Mitarbeiters auswirken.

INNERE FAKTOREN (INDIVIDUUM)

  • Persönlichkeit bzw. Stärken und Schwächen
  • Selbstsicherheit bzw. Selbsteinschätzung
  • Emotionen
  • Wertevorstellungen (langfristig) und Motive (kurz-, mittel- und langfristig)
  • Belastbarkeit bzw. Regenerationsfähigkeit
  • Gewohnheiten
  • Grundsätzliche Einstellung (positiv/negativ)

ÄUSSERE FAKTOREN (ARBEITSUMFELD)

  • Unternehmenskultur
  • Gegenständliches Arbeitsumfeld (Lage, Anfahrtswege, Einrichtung, Arbeitsmittel etc.)
  • Persönliches Arbeitsumfeld (Teams, Hierarchien)
  • Führungsstil
  • Gestaltung der Aufgaben
  • Definition der Arbeitsziele
  • Anreize (Gehalt, Boni, Provisionen, Mitarbeitervorteile etc.)

In der Bemühung, die Arbeitsmotivation ihrer Mitarbeiter zu steigern, setzen viele Unternehmen in erster Linie auf die äußeren Faktoren – was nicht überrascht, sind diese doch offensichtlicher und oft auch wesentlich leichter zu bedienen. Übersieht man dabei jedoch die ganz individuellen inneren Einflüsse der Mitarbeiter auf ihre Motivation, können die gutgemeinten Anstrengungen auf der Unternehmensseite schnell in Frustration umschlagen – dann nämlich, wenn alle äußeren Umstände an die Bedürfnisse der Mitarbeiter angepasst wurden, sich das erhoffte Plus an Motivation dadurch aber nicht oder nur kurzfristig einstellt.

An dieser Stelle lohnt es sicherlich, den Stand im eigenen Unternehmen kritisch zu überprüfen – und anhand dieser groben Übersicht einmal abzuklopfen, an welchen Punkten man bereits angesetzt hat und welche bislang eventuell gänzlich vernachlässigt wurden. Wie bereits erwähnt gibt es hier nicht die eine richtige Lösung, die für alle gleichermaßen und vor allem umfassend funktioniert, doch das Grundverständnis von den wichtigsten Einflüssen auf die Motivation von Mitarbeitern bildet eine solide Leitlinie hin zu deren Steigerung.

 

STEIGERUNG DER MITARBEITERMOTIVATION MIT MOBILEN ESCAPE ROOMS

Mobile Escape Rooms sind für Unternehmen ein ausgezeichnetes Instrument, das die Arbeitsmotivation Ihrer Mitarbeiter in vielerlei Hinsicht positiv beeinflussen kann, da es viele der oben identifizierten Faktoren gleichzeitig und vor allem immersiv bedient. Das gemeinsame Spielerlebnis, bei dem es darum geht, eine Herausforderung in einem vorgegebenen Zeitfenster zu lösen, fördert zunächst einmal Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb des Teams – denn nur so wird es gelingen, die Mission erfolgreich zu bestreiten. Durch die Vielseitigkeit der Aufgaben und Rätselmechanismen kann dabei jedes Gruppenmitglied seine ganz persönlichen Stärken im Spiel einsetzen und nimmt daraus die für das Selbstwertgefühl bzw. die Selbstwirksamkeit so entscheidende Erfahrung mit, ein wesentlicher Teil des Teams zu sein, der zum gemeinsamen Erfolg beiträgt. Dieser wiederum wird als erlebte Emotion im Teamgedächtnis abgelegt und prägt sich als äußerst positives gemeinschaftliches Erlebnis ein, das nicht nur den Teamzusammenhalt fördert, sondern darüber hinaus auch sowohl individuell, als auch kollektiv zu einer spürbaren Motivationssteigerung führen kann.

Je nachdem, wie die Teams zusammengesetzt werden, kann das Erlebnis eines mobilen Escape Rooms auch die Beziehungen zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten positiv beeinflussen. Der sogenannte Leader-Member-Exchange (LMX) ist ein wesentlicher Faktor, wenn es darum geht, ein angenehmes und fruchtbares Arbeitsklima im Unternehmen zu schaffen, welches sich wiederum förderlich auf die Motivation auswirkt. Durch die Interaktion zwischen Führungskräften und Mitarbeitern außerhalb der üblichen Rollenverteilung kann die gemeinsame Mission in einem mobilen Escape Room dazu beitragen, den LMX nachhaltig zu verbessern und gibt beiden Seiten die Möglichkeit, die eigene Rolle im Team zu reflektieren.

Doch nicht nur in diesem Zusammenhang können starre, oft auch festgefahrene Rollenverteilungen oder Muster aufgelöst werden – in einem individualisierten Corporate Escape Room sogar gezielt mit ganz konkretem Bezug zu Ihren Themen und Prozessen. Durch die spielerische Natur der Herausforderung, Aufgaben und Rätsel gemeinsam zu meistern, kann in einem mobilen Escape Room jeder zeigen, was er kann – und zwar ohne sich in einer realen Ebene beweisen zu müssen. Frei von Leistungsdruck oder festgelegten Handlungsmustern probieren die Spieler hier gerne neue, kreative Wege aus. Eine hervorragende Möglichkeit also, Arbeitsweisen und Prozessabläufe zu beobachten und reflektieren, welche ebenfalls ein entscheidender Faktor sind, wenn es um die Motivation Ihrer Mitarbeiter geht.

Mit einem maßgeschneiderten Escape Room bieten wir Ihnen darüber hinaus auch die Möglichkeit, wiederholungsbedürftige, zähe oder gar kritische Themen in das Spielgeschehen einzubinden. Die Vorbereitung zur Präsentation solcher Themen nimmt meist viel Zeit und damit auch Geld in Anspruch. Gleichzeitig sind Ihre Mitarbeitenden oft nur wenig motiviert, sich ausführlich mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Auch die Einführung neuer Produkte oder Prozesse stößt oft auf Unverständnis, Ängste oder sogar Widerstand – frei nach dem Motto „Das haben wir doch immer schon so gemacht, wieso sollen wir das nun ändern?“. Durch die Einbettung in unsere mobilen Escape Rooms erleichtern Sie Ihren Mitarbeitenden nicht nur den Zugang zu diesen Themen und motivieren sie zur Auseinandersetzung damit, sondern schaffen ein positives und hoch immersives Erlebnis, das sich langfristig verankert und Ihre Inhalte somit erfolgreich und langfristig in den Köpfen Ihrer Mitarbeitenden platziert.

Ganz gleich, wie intensiv Sie die Möglichkeiten, die Ihnen mobile Business Escape Rooms bieten, am Ende nutzen möchten – von der festen Installation mit Mehrfach-Spieloption, über regelmäßige Business Escape Room Events bis hin zu einem einmaligen Event – eines bieten Sie Ihren Mitarbeitern damit in jedem Fall: gemeinsame Erfolgserlebnisse mit hohem Spaßfaktor.